Trainingslager Fuerteventura

Dieses Jahr war es erstmals möglich, dank der Unterstützung der GGS, ein Trainingslager in den kalten Wintermonaten zu absolvieren. Vor dem Abflug musste das Flugzeug in Stuttgart enteist werden und es schneite bei -2 Grad. Schon gute 4 Stunden später konnte man die 24 Grad-warmen Sonnenstrahlen genießen.

Die von Pro-Training Tours veranstaltete Reise ermöglichte Jan und mir die Chance wertvolle Tipps vom DTU Cheftrainer Ralf Ebli zu erfragen. Besonders beim ersten Langdistanz Wettkampf werden die Ratschläge von Ralf sehr hilfreich sein. Bemerkenswert an dieser Stelle ist die nette und offene Art der Campleiter und der Trainer.

Apropos Trainer, trainiert haben wir natürlich auch. Wir konnten unser Training sehr gut durchziehen und wichtige Radkilometer sammeln. Da kam schon ein kleines bisschen Profi-Feeling auf, da sich alles nur um den Sport drehte. Die Erkenntnis daraus ist, dass das Profi-Dasein wirklich ziemlich hart und anstrengend ist. Jeden Tag raus gehen und die vorgesehenen Einheiten “runterspulen”, erfordert eine Menge Disziplin und Willenskraft. Diese Vermutung bestätigte uns auch Steffen Justus, Mitglied der deutschen Nationalmannschaft und Vize-Weltmeister über die Olympische Distanz. Ein sehr netter und bescheidener Sportler, der uns beim Abendessen spannende Geschichten aus seinem Profi-Dasein erzählte. Er bereitet sich gerade auf die Weltcup-Serie vor und wird hoffentlich bei der Vergabe des WM-Titels mit reden.

Alles in Allem ein tolles Erlebnis mit sehr vielen Impressionen.

Der Sand vom Strand wurde zeitweise zu einer echten Herausforderung auf der Straße :( (Bild: Jan Fries)

In den Bergen zwischen Pajara und Betancuria (v.l. A. Michelfelder, J. Fries) (Bild: Jan Fries)

A. Michelfelder beim langen Lauf entlang der Küste von Corralejo- (Bild: Jan Fries)

Countdown läuft …

Nachdem es leider längere Zeit keinen Blog-Eintrag mehr gegeben hat, melde ich mich heute wieder mit einem Lebenszeichen.

Hier ein kurzer Überblick über die einige markante Geschehnisse:

  • Silvesterlauf in Bietigheim – musste ich aufgrund einer Muskelzerrung leider vorzeitig beenden (DNF)
  • Trainingslager in Fuerteventura (23.2. -8.3.) –  extra Bericht!
  • Trainingsplanung ist durchgetaktet bis zum 7.7. - Los geht es mit der neuen Trainingswoche

GGS Ironman Team zu Gast beim Marketing-Club Heilbronn

Am 27.11.2012 wird das GGS Ironman Team beim Marketing-Club Heilbronn einen Vortrag zum Thema Sportsponsoring präsentieren.

Erlebt mit uns einen spannenden und interessanten Insiderbericht über den aktuellen Status des Ironman Projekts und die damit verbundene Marketingkommunikation, speziell Sportsponsoring. Es erwartet Euch eine abwechslungsreiche Veranstaltung mit Tipps aus Praxis und Impulsen aus der Wissenschaft. Unterstützt wird der Vortrag durch Thorsten Dum (GGS), der über das Thema Sportsponsoring promoviert.

Weitere Infos zur Veranstaltung auf der Homepage des Marketing-Club Heilbronn:

www.marketing-club-heilbronn.de

Übrigens entfällt bei dieser Veranstaltung der sonst übliche Gästebeitrag (i. H. v. 35 EUR)! Also Leute, meldet Euch an!

Marathon 2012 geschafft

Am Samstag 20.10.2012 startete ich um 5:00 Uhr. Es war mitten in der Nacht und neblig. Normalerweise gibt es wenig Gründe, um diese Zeit das Haus freiwillig zu verlassen. Es sei den man hat Großes vor. Ausgerüstet mit Stirnlampe, Banane, Powergel und Trinkgürtel machte ich mich auf zu einem langen Trainingslauf. Kurz nach halb sechs traf ich meinen Teamkollegen und Trainingspartner Jan Fries am Frankenstadion in Heilbronn. Ab hier liefen zwei positiv “Verrückte” gemeinsam durch die Nacht. Wir waren erstaunt, als wir in den Weinbergen gegen 6:15 Uhr doch tatsächlich einem weitereren Läufer begegneten. Dann wurde es richtig dunkel, als wir in den Wald des Gaffenberg hinein kamen. Über den Schweinsberg ging es Richtung Donnbronn. Nachdem wir den Wald hinter uns gelassen hatten, sahen wir die beleuchtete Burg Stettenfels vor uns. Diese Kulisse entschädigte uns absolut für das frühe Aufstehen.

Weiter ging es durch Untergruppenbach, Wüstenhausen, Ilsfeld und Schozach. Auf dem Schozachtalradweg ging es weiter Richtung Heilbronn. In Talheim nutzte Jan die Gelegenheit quasi “im Vorbeilaufen” Cola bei Edeka zu holen. Frisch gestärkt ging es dann weiter über einen Teil der Heilbronner Halbmarathonstrecke über Horkheim nach Heilbronn. Am Frankenstadion hatte ich ca. 38,8 km absolviert. Es fehlten mir also noch rund 3 km um einen ganzen Marathon “voll zu machen”. Die restlichen Kilometer lief ich dann Neckar entlang. Ich hatte Gänsehaut als meine Garmin Uhr langsam auf 42,2 km hoch zählte, schließlich läuft man nicht jede Woche einen Marathon im Training.

Ziemlich erledigt aber überglücklich erreichte ich nach 42,2 km wieder das Frankenstadion. Was für ein Tag!

Für mich war es ein wichtiges Ziel im Hinblick auf den Ironman, dass ich in der Lage bin einen Marathon laufen zu können! Jetzt bin ich sehr zufrieden und werde die Saison 2012 damit abschließen.

Nach der Regenerationsphase freue ich mich in ca. 2 Wochen auf die erste Vorbereitungsphase für die Saison 2013.

Wettkampfbericht Bottwartal Marathon – INTERSPORT Halbmarathon 14.10.2012

Im Rahmen der Marathonvorbereitung stand heute der INTERSPORT Halbmarathon auf dem Plan. Mein persönliches Ziel war eine Zeit unter 1:40 h. Mit dem Selbstvertrauen der letzten Wochen, in denen ich viele Laufkilometer gesammelt habe, lief ich zügig los. Anfangs musste ich mich regelrecht bremsen, um kein zu hohes Tempo auf den ersten 10 km anzuschlagen. Um meine geplante Endzeit zu erreichen war eine durchschnittliche KM-Zeit von 4:41 min notwendig. Bei KM 12 stand meine Uhr bei 54 min. Das entspricht einer durchschnittlichen Kilometerleistung von 4:30 min/ km. Somit war ich deutlich über meiner Marschroute und auf Kurs 1:35 h. Die Euphorie über die gute erste Hälfte des Halbmarathons, wich bei KM 14 der Erkenntnis, dass ich das gute Niveau nicht halten konnte. Die Kilometersplits sanken und ich war mehr oder weniger nur mit Schadenbegrenzung beschäftigt. Die Beine wollte einfach nicht mehr so schnell wie der Kopf. Und unerbittlich lief mir die Zeit davon.

Bei KM 18 fing ich an zu rechnen, welche Geschwindigkeit ich für die letzten 3 KM benötigte um noch unter 1:40:00 h ins Ziel zu kommen. Das Ergebnis meiner Berechnung war, dass “Nur” ein 5er-Schnitt notwendig war. Allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich platt und 5 min/km müssen auch erstmal gelaufen werden.

Motiviert durch die gut gelaunten Zuschauer und Helfer am Streckenrand sowie der ständigen Kontrolle meiner Pulsuhr schaffte ich eine Punktladung. Die Zielzeit ist 1:39:21h. Gerade noch einmal gut gegangen.

Copyright by Hekfoto: ca. KM 7 von 21- alles noch locker

Copyright by Hekfoto: ca. KM 11 von 21- langsam wird die Luft dünn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier gibt es das ERGEBNIS

 

 

Brunnen Apotheke in Leingarten hilft Leistungssportlern über den Winter

Raimund Hofmann ist Inhaber der Brunnen Apotheke in Leingarten und Fachmann auf dem Gebiet der Nahrungsergänzung. Als Leistungssportler ist es enorm wichtig, den Körper mit den notwendigen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen zu versorgen. Bei meiner Suche nach dem richtigen Präparat habe durch ein interessantes und aufschlussreiches Gespräch mit Raimund Hofmann die Möglichkeit aufgezeigt bekommen, durch eine individuelle Blutanalyse ein Nahrungsergänzungspräparat zusammenstellen zu lassen, das exakt auf mich abgestimmt ist. Die Stärkung der Immunabwehr und die Verbesserung der Regenerationsfähigkeit ist eine meiner wesentlichen Anforderungen. Durch Herrn Hofmann habe ich nun die perfekt auf mich abgestimmte Vitalstoffmischung gefunden.

Vielen Dank für die Unterstützung!

v.l.: Alex Michelfelder, Raimund Hofmann

 

Vorbereitungen sind im Gang…

Seit dem Highlight in Wiesbaden ist relativ viel Zeit ohne Blog-Eintrag vergangen. Aber keine Sorge das Projekt Ironman läuft weiter und der Fokus auf das große Ziel ist direkt nach Wiesbaden ausgerichtet worden.

Momentan laufen diverse Vorbereitungsmaßnahmen. Dazu zählen das Training für den Herbst-Marathon 2012, Trainingsschwerpunkte für den Winter und das Frühjahr festlegen und das Trainingslager 2013 planen.

Es wird ab jetzt wieder regelmäßig Updates über die Fortschritte geben. Danke für Eure Geduld.

Viele Grüße

Alex Michelfelder

Ironman 70.3 – European Championship

5:30 Uhr vor dem Start Ironman 70.3

Geschafft! Nach vielen Monaten mit unzähligen Lauf- und Radkilometern, stundenlangen Trainingseinheiten zu fast jeder Tages- und Nachtzeit. Der Wettkampfhöhepunkt für 2012, der Ironman 70.3 in Wiesbaden ist geschafft!

Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • 5:15 Uhr Aufstehen
  • 5:30 Uhr Schwimmsachen kontrollieren, Zeiterfassungschip anlegen, Radflaschen füllen, Zähneputzen
  • 5:45 Uhr kleines Frühstück mit Jan und Nadine im Stehen
              • 6:15 Uhr Abfahrt mit dem Shuttle Bus zum
                Schwimmstart

v.l.: Alex und Jan Fries vor dem Schwimmstart

              • 6:55 Uhr Ankunft am Raunheimer Waldsee, Stimmung genießen, Rad aufpumpen, Neo anziehen, alles noch einmal durch-checken
              • 8:05 Schwimmstart, 1,9 km mit kurzem Landgang
              • ca. 8:41 Uhr Schwimmen beendet, Wechseln rauf aufs´s Rad 90 km und 1450 HM warten
              • ca.11:50 Uhr Ankunft in Wiesbaden in die zweite Wechselzone , Oberschenkel sind ziemlich angespannt, jetzt Ruhe bewahren, Wechsel in die Laufklamotten “Los geht´s in die letzte Disziplin”, jetzt noch 21,1 km bis zum Finish
              • ca. 13:45 Uhr Zieleinlauf, Gänsehaut, Erleichterung , Freude pur …
              • Endzeit: 5:43:50 h (MK 35-39 – Platz 94)

v.l.: Jan Fries und Alex Michelfelder mit ihren Finisher Medallien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an meine Frau und meine Kinder, die mich während der intensiven Vorbereitungen immer unterstützt und motiviert haben.

Weiterhin danke ich für die tolle Unterstützung und die geschaffenen Rahmenbedingungen

und dem Teamkollegen und den Trainingspartnern

  • Jan Fries (GGS Ironman Team)
  • Gerhard Schnaberich
  • Thorsten Dum

Wettkampfbericht Heidelbergman

Wie der Heidelbergman, der heute bereits das 20. Jubiläum feiert, habe auch ich eine Historie in bei diesem Wettkampf. Ich war immerhin schon mehrfach am Start und konnte bei meinem besten Ergebnis den 20. Platz (Gesamt) belegen.

Mit dem Wissen, dass der Heidelbergman einer der härtesten Wettkämpfe ist, war ich relativ zuversichtlich, da mir diese bekannte Radstrecke mir normalerweise entgegen kommt. Soweit zur Theorie :)

Der Tag begann leider etwas hektisch, denn ich überhörte den Wecker! Ein Glück hatte sich mein Trainingspartner Gerhard sich bereit erklärt mich als Betreuer zu begleiten. Er fungierte dann als Weckdienst und so ging es dann ca. 45 Min später wie geplant los. Soweit so gut.

Schwimmen lief wie erwartet (langsam). Ich habe mich bei ca. 1300m  daher schon mental auf die nächste Disziplin eingestellt. Nach dem “Einrollen” am Neckarufer und durch die Altstadt von Heidelberg, kam die erste Rampe auf den Königstuhl und ich merkte schon zu diesem Zeitpunkt, dass es heute ein hartes Stück Arbeit wird. Und so wurde ich gefühlt 100-mal wiederholt. Zudem war es aufgrund des morgendlichen Regens nass und neblig (teilweise 50m Sicht) und ziemlich kalt. Als ich dann endlich auf die Laufstrecke gehen konnte merkte ich schon, dass ich viel Kraft auf den zwei Radrunden auf dem Königstuhl gelassen hatte. Dennoch versuchte ich keine Plätze mehr zu verschenken. Jedoch muss ich respektvoll anerkennen, dass es viele gute Athleten gab, die heute einfach die besseren Beine hatten.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an meinen Hauptsponsor GGS sowie an den Materialausrüster INTERSPORT.

Am Ende blieb die Uhr bei 2:35:59 h stehen, was den 140. Gesamtplatz (von 405 Männern) bedeutete. HIER geht´s zum Ergebnis.

Fazit: Ein letzter wichtiger Test für den Saisonhöhepunkt in Wiesbaden, bei dem ich mental viel dazu gelernt habe.

 

City Triathlon – Wettkampfbericht

Die Vorzeichen standen für den ersten Härtetest der Saison 2012 nicht besonders gut. Beim Abschlusstraining am Donnerstag habe ich mir eine Oberschenkelzerrung geholt. Es gab für mich nur eine Möglichkeit damit umzugehen. Ich werde alles versuchen, um am Sonntag an der Startlinie zu stehen. Mit einen Tape und viel Zuversicht bin ich dann am Sonntag um 9:38 Uhr gestartet. Die erste Disziplin zählt nicht zu meinen Stärken, zumal ich dieses Jahr auch relativ wenig dafür trainiert habe. Nach dem Start entzerrte sich das Feld nicht wirklich ich konnte mein Tempo nicht schwimmen. Zum Glück ist auch das Schwimmen irgendwann zu Ende. Danach kam meine “alte” Schokoladendisziplin, das Radfahren. Ich hatte einen guten Tag und fuhr volles Risiko.  Beim Laufen bekam ich die Quittung. Die erste der drei Laufrunden war gut, danach zollte ich dem hohen Radtempo Tribut. Mein lädierter Oberschenkel machte mir auch keine Probleme, daher war das Fiinish nie gefährdet. Das Highlight war allerdings der Zieleinlauf mit meiner Tochter. Es war ein unbeschreibliches Gefühl.

copyright: Heiko Kempe

copyright: Heiko Kempe

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